Tonbildsschau über die ehemalige Synagoge in Ichenhausen
Tipps für Lehrkräfte zur Erkundung der ehemaligen Synagoge
Schülerarbeitsblätter
Text der Tonbildschau mit allgemeinen Informationen
Bilder von früher und heute  

Die „Erstaufführung“ des Tonbilds fand am 26. Oktober 1989 statt. Die Initiative ging vom Kreisverband Günzburg der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden, Karl Landherr, aus. Dem Arbeitskreis „Tonbildschau“ gehörten außerdem die Lehrkräfte Ursula und Herbert Seitz, Hermann Hornung und Joseph Reichensperger an. Für die Produktion war Klaus Völker aus Ichenhausen verantwortlich.

Seither verfügte die Stiftung über ein Medium, das den Besuchern und insbesondere Schulklassen auf lebendige Weise die Geschichte der Juden in Ichenhausen vor Augen führte. Die insgesamt ca. 15.500 Betrachter des Tonbilds in der Synagoge vor Ort erfuhren Interessantes über die Entstehungsgeschichte der jüdischen Gemeinde Ichenhausens, das friedliche Zusammenleben von Juden und Christen, das Synagogengebäude und die Bedeutung der religiösen Bräuche und Gegenstände, aber auch über die schrecklichen Ereignisse des Dritten Reiches sowie die Nutzung der ehemaligen Synagoge als Feuerwehrhaus und schließlich seit 1987 als „Haus der Begegnung“.

Auf Initiative des Kreisarchivars, Prof. Dr. Georg Kreuzer, wurde 2002 die Tonbildschau sowohl inhaltlich als auch technisch überarbeitet. An der „Modernisierung“ waren außerdem Angela Rausch (Kreisarchiv), Karl Landherr, Herbert Seitz (beide KEG) und Klaus Völker (Produzent) beteiligt. Als Sprecher wurde Eberhard Neubronner, ehemaliger Hörfunkjournalist und heute freier Schriftsteller aus Ulm, engagiert. Den Dialog zwischen dem jüdischen Jungen David und seiner christlichen Freundin Anna führten Johanna Eberhardt und Dominik Fabinger (beide aus Ichenhausen). Die Koordination übernahm Klaus Seybold vom Landratsamt Günzburg, der für die Geschäftsführung der Stiftung zuständig ist. Präsentiert wird die TBS jetzt mit einem Beamer auf Großleinwand.

Karl Landherr, Rektor der Anton-Höfer- Grundschule in Thannhausen,
erarbeitete folgende Informationen für Lehrkräfte:

Diese Materialien sind sowohl beim Landratsamt Günzburg als auch auf dieser Homepage abrufbar.

Ferner können beim Landratsamt folgende Materialien für Unterrichtszwecke erworben werden:
*Video-Kassette der TBS
* CD-ROM der TBS
Farbfoliensatz über die Synagoge  

(Preisangaben erfolgen später)

Führungen für Schulklassen bitte anmelden. Informationen gibt es beim Landratsamt Günzburg unter Tel. 08221/95-158



Mitarbeiter an der Tonbildschau 2002 (links), TBS in der Synagoge (rechts)

Info-Links: www.landkreis-guenzburg.de, www.ichenhausen.de, http://www.alemannia-judaica.de/index.htm,  
www.synagoge.de