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Ugandalauf '07

Zweiter Benefizlauf für Uganda erfolgreich beendet.

      Hier gibt es erste Fotos von Donnerstag , Freitag und mehr.  

     Laufergebnisse

Sämtliche unter "Infos" veröffentlichten Infos und Dokumente 

stehen auch zum Download bereit.(ca. 400 kb)

Hier gibt es Kurz-Videos über Kindersoldaten zum Download

Die Robert-Bosch-Realschule wird nach 2005 ihren zweiten Uganda-Lauf durchführen. Dieser findet ab Donnerstag, 19. Juli, um 11 Uhr und dauert 24 Stunden. Die Veranstaltung ist gedacht als Benefizlauf zugunsten der Arbeit der Kitgum-Mission im Norden Ugandas.

Staffeln versuchen wie vor zwei Jahren, in 24 Stunden möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Zuvor suchen sie sich Sponsoren, die sich verpflichten, pro gelaufenem Kilometer einen bestimmten Cent-Betrag zu spenden. Beim Lauf vor zwei Jahren kamen so ca. 8500 Euro zusammen, die zum größten Teil in den Bau einer Schule in einem Flüchtlinglager geflossen sind.

Für den Lauf 2007 ist vorgesehen, nicht nur Klassenstaffeln der eigenen Schule, sondern auch von Gastschulen mitlaufen zu lassen. Wir versuchen auch, Leute zum Mitmachen zu bewegen, die in Sportabteilungen oder Betriebssportgruppen organisiert sind oder vielleicht Ehemalige unserer Schule. Versucht wird auch wieder wie vor zwei Jahren, Einzelläufer aus dem Ultramarathonbereich zum Mitlaufen zu bewegen, was aufgrund der Wochentage nicht einfach sein wird.

Jede teilnehmende Mannschaft erhält eine Urkunde über die zurückgelegten Kilometer. Wanderpokale gibt es für Spendensieger und Kilometersieger.

Unsere Schule hat bereits vor zwei Jahren Leitbilder erarbeitet, an denen sich Schüler und Lehrer orientieren können. Eins der acht Leitbilder heißt Verantwortung. Wir wollen als Bewohner eines reichen, in Frieden lebenden Landes Verantwortung übernehmen für eine Gegend in Uganda, die zwar äußerst fruchtbar wäre, aber durch einen Bürgerkrieg verwüstet ist.

Die Situation in Nord-Uganda hat sich seit letzten August grundlegend gewandelt. Die Rebellen der sogenannten Lord´s Resistant Army, die 20 Jahre lang überwiegend mit Kindersoldaten äußerst brutal die Dörfer des Nordens überfielen, unterzeichneten mit der nicht minder brutalen Regierungsarmee einen Waffenstillstand. Kriminelle Abspaltungen der Lord´s Resistance Army überfallen aber immer noch Dörfer. Die Zahl der zurückgekehrten traumatisierten Kindersoldaten ist hoch.

 

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