Förderkreis Synagoge Binswangen e.V.


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Die alte Synagoge
Bau- und Blütezeit
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Bau- und Blütezeit


Wann die erste Synagoge in Binswangen errichtet wurde, ist nicht bekannt. Auf einem Dorfplan aus dem Jahre 1750 des österreichischen Obristen Kolleffel ist sie jedoch schon eingezeichnet.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war dieses Gotteshaus zu klein geworden. Maurermeister Christa aus Zusamaltheim wurde 1835 mit dem Bau einer neuen Synagoge beauftragt. Die Baukosten beliefen sich auf 8.000 Gulden.

Zu dieser Zeit lebten in Binswangen 68 jüdische Familien mit 400 Personen.

Als Vorbild für das Bauwerk in Binswangen diente die Synagoge in Ingenheim, jetzt Billigheim-Ingenheim (Landkreis Südliche Weinstrasse, Bundesland Rheinland-Pfalz). Dort begegnet uns zum ersten Mal im Synagogenbau das maurische Motiv des Hufeisenbogens in den Fenstern und am Portal.

Das ehemalige Gotteshaus in Binswangen ist heute die älteste der im neumaurischen Stil aufgeführten Synagogen in Deutschland.


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