Förderkreis Synagoge Binswangen e.V.
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Passahfest (Pessach)
ab 15. NISSAN 5771
(= ab 19. April 2011)

Briefmarke zum Passahfest
Im Frühling beginnt am 15. Nissan das Passahfest (Pessach). An diesem Fest wird der Auszug des jüdischen Volkes aus der Sklaverei in Ägypten (13. Jh. v.d.Z.) gefeiert. und an die Befreiung aus der Knechtschaft erinnert. Freiheit ist der dominierende Gehalt des Passahfestes

Das Passahritual beginnt lange vor dem eigentlichen Fest, wenn Haushalte und Geschäfte beginnen, nach den Vorschriften der Thora (Ex. 12,15-20) jegliches Chametz (Gesäuertes) aus den Wohnungen und Räumlichkeiten zu entfernen. Der Tag vor dem Fest ist letzten vorbereitenden Maßnahmen gewidmet, darunter der zeremoniellen Verbrennung aller für das Fest unzulässigen Lebensmittel.
Am Vorabend des Passahfestes wird der Seder durchgeführt; zum Seder gehört die Lesung der Hagadah, einer ausführlichen Wiedererzählung der Knechtschaft und des Auszugs aus Ägypten. Die gesamte Familie kommt zum Seder zusammen, um sich an der Matza - dem ungesäuerten Brot - und anderen traditionellen Speisen zu erfreuen.

Ähnlich wie am Jom Kippur werden die traditionellen Festvorschriften und -gebräuche des Passahfestes in hohem Umfang auch von großen Teilen der nicht-religiösen Bevölkerung beachtet. Zum Passahfest gehört auch eine weitere Woche von fünf Halbfeiertagen für längere Gebetsgottesdienste und Freizeitaktivitäten. Die Festwoche wird mit einem zusätzlichen Feiertag abgeschlossen.



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